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| Also,
angefangen hat es hier in Biloxi,
Mississippi Mit deutscher Mutter und amerikanischem Vater (zu besichtigen unter pbase.com/busch Bis dahin musste ich allerdings noch eine weite Reise hinter mich bringen, um in einem winzigen Eifelnest in aller Ruhe groß und stark zu werden – was allerdings trotz der guten Eifelluft nicht allzu große Erfolge gezeitigt hat – zu mehr als 1 Meter 60 hat es nicht gereicht. Dafür gehe ich allerdings auch im größten Wald nur selten verloren, weiß aus erster Hand, dass Milch aus Kuheutern und nicht aus Tetra-Paks kommt und kann einen Raufußkauz von einer Waldohreule unterscheiden. Zur Schule gegangen bin ich auch, und zwar hier: www.cg-wittlich.de Und wohin zog es mich nach dem Abitur? In die große weite Welt? Pustekuchen! Ich entschied mich für eine Eliteuni der besonderen Art, wo die Profs ihre Studenten selbst in populären Studiengängen nach spätestens zwei Semestern mit Namen kennen – ich ging nach Trier |
Den krönenden Abschluss fand mein Studium in
der Magisterarbeit zum Thema „Dracula“ – die monatelange
Auseinandersetzung mit spitzzahnigen Blutsaugern führte dazu, dass
ich mir irgendwann einbildete, mein Eckzähne wüchsen … |
Und
obwohl einige der Dozenten uns gleich zu Anfang mit hilfreichen Ratschlägen
wie: „Heiraten Sie einen reichen Mann, dann können Sie es sich
leisten, Bücher zu übersetzen“ versorgten, war ich nicht
so schnell zu entmutigen. Ich war überzeugt, meine Berufung
gefunden zu haben. Mit ein bisschen Glück bekam ich dann im März 2001 meinen ersten Übersetzungsauftrag vom Berliner Aufbau-Verlag. Seither habe ich Sachbücher (über Barbie und Marilyn Monroe), Kunstbücher (zu den Themen Design, Fotographie und zeitgenössische Kunst) und Belletristik (Krimis, Thriller, historische Romane und immer wieder Chicklit) für Verlage wie Goldmann, Lübbe und Rowohlt übersetzt. Wenn ich nicht gerade im stillen Kämmerlein hocke und stillvergnügt oder Haare raufend meiner Arbeit nachgehe (ich, mein Rechner und mein Wörterbuch …), kann man mich im Radio hören (beim Kölner domradio Wenn ich für die Außenwelt komplett abgetaucht bin, dann habe ich mich zum Lesen in ein ruhiges Eckchen verkrümelt (ja, ich lese auch in meiner Freizeit gerne und viel), lebe meine kreative Adern aus (mit Möbel restaurieren oder Unkrautrupfen), koche oder tue gar nix (kann ich am allerbesten!). Retterbush über Retterbush: „Ich bin die einzige Übersetzerin, die ich kenne, die keine Fremdsprachen kann.“ |
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